Der Weg bis 2030: Recyclingfähig by Design, weniger by Default

Meilenstein: 1. Januar 2030 — Ziele für 2030

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Mit der nun geltenden Verordnung richtet sich der Kompass der Branche auf 2030 aus. Bis dahin müssen alle Verpackungen auf dem EU-Markt wirtschaftlich recycelbar sein. Verbindliche Ziele für Recyclinganteile in Kunststoffverpackungen treten in Kraft, der Verpackungsabfall muss weiter sinken, und der Sektor soll auf Kurs zur Klimaneutralität bis 2050 bleiben.

Für Einkäufer in Gastronomie und Handel ist 2030 näher, als es scheint. Einkaufsentscheidungen von 2026 bestimmen, ob ein Unternehmen seine Verpackungen mitten im Jahrzehnt neu beschaffen muss. Ein Lieferant, dessen Materialien heute keinen Recyclinganteil enthalten, wird morgen zum Problem; ein Lieferant, dessen Verpackungen nicht recycelbar sind, wird in wenigen Jahren zum Compliance-Risiko.

Die gesundheitliche und ökologische Logik der Agenda 2030 ist einfach: Weniger Primärmaterial bedeutet weniger Ressourcenabbau; mehr Recyclinganteil bedeutet weniger verbrannte oder vergrabene Abfälle; recyclingfähiges Design bedeutet, dass Verpackungen zur Ressource statt zum Müll werden. So will die EU die Verbindung zwischen Wirtschaftswachstum und Verpackungsabfall durchbrechen.

Unsere Perspektive ist bewusst langfristig. Die Produkte, die wir heute versenden, sind bereits PFAS-frei, heim- und industriell kompostierbar nach EN 13432 und mit Blick auf die Recyclinganforderungen der kommenden Jahre gefertigt. Wenn wir sagen, wir sind PPWR-ready, meinen wir: bereit für 2026 — und designt für 2030.

Quellen

  • European Commission — Packaging waste: objectives
  • EUR-Lex — Regulation (EU) 2025/40, Annexes (recycled content, recyclability)